31.05.2010
Werner
Faymann, Laura Rudas und
Josef Ackerl bei Pecho-Druck
Landeshauptmann-Stellvertreter
Josef Ackerl, GF Karl Ruderstorfer,
Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas, Bundeskanzler Werner Faymann,
GF Stefan Haselsteiner
Presseaussendung:
"Job verloren,
Menschlichkeit gewonnen"
Pecho-Mitarbeiter verzichteten zugunsten beeinträchtigter Kollegen auf
Arbeitsplatz - Bundeskanzler Werner Faymann zu Besuch in der Linzer Druckerei
LINZ. Dass man sich auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten am Arbeitsplatz mit Fairness und Menschlichkeit begegnen kann, bewies einmal mehr die Belegschaft der Firma Pecho.
Zugunsten einiger körperlich beeinträchtigter Kollegen verzichteten Mitarbeiter auf ihren Job. Das brachte der Belegschaft jetzt den Solidaritätspreis der Kirchenzeitung Linz und gestern, Montag, auch einen Besuch von Bundeskanzler Werner Faymann.
Das Krisenjahr 2009 stürzte auch den Linzer Druckereibetrieb, der seit jeher Menschen mit Handicaps beschäftigt und in einer besonders gebeutelten Branche tätig ist, in Schwierigkeiten. Sieben der damals 24 Beschäftigten sollten abgebaut werden.
In dieser Situation legten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, aber auch die Firmenleitung eine große Solidarität gegenüber den beeinträchtigten Kollegen an den Tag. In vielen Gesprächen und einer Betriebsversammlung wurde eine Lösung erarbeitet, die diesen fünf Mitarbeitern den Verbleib in der Firma sichert. Ist es doch für Menschen mit einem „Einstellungsschein“ ungleich schwieriger, einen neuen Job zu finden. Jene, die ihren Arbeitsplatz bei Pecho verloren, wurden an andere Druckereien vermittelt oder fanden in anderen Branchen eine neue Beschäftigung.
Für ihre vorbildliche Haltung in dieser für alle schwierigen Situation wurden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Linzer Druckereibetriebes jetzt mit dem Kirchenzeitungs-Preis ausgezeichnet. Es ist dies eine weiterer Mosaikstein in einer Reihe von ähnlichen Preisen, die die Firma Pecho in den vergangenen Jahren bereits erhielt (u. a. den oberösterreichischen „Homer 2006“, den bundesweiten „Job-Oskar 2006“, die „Minerva 2007“ und 2008 die Wirtschaftsmedaille der Stadt Linz).
Soviel soziales
Engagement würdigte auch Bundeskanzler Werner Faymann. Gestern, Montag,
stattete er in Begleitung von SPÖ-Landesparteivorsitzendem Josef Ackerl
und SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas dem Unternehmen in
der Wiener Straße einen Besuch ab. Faymann lobte Pecho als Vorzeigeunternehmen
und betonte, wie wichtig Solidarität gegenüber Schwächeren gerade
in schwierigen Zeiten wie diesen sei.
Landeshauptmann-Stellvertreter
Josef Ackerl, GF Stefan Haselsteiner,
Fritz Haindl, GF Karl Ruderstorfer
Hier gehts zum Webalbum "Faymann besucht Pecho-Druck".